Im Januar 2025 gründete Ing. Alexander Oehm in Wattens, Tirol, ein Ingenieurbüro mit einem klaren Anspruch: Gebäudetechnik nicht nur planen, sondern wirklich durchdenken. Der Leitsatz Engineering. Today. Tomorrow. beschreibt eine Grundhaltung, die sich durch jede Entscheidung zieht. In der Bürosteuerung setzen die Planer auf untermStrich. Wir haben Dipl.-Ing. Julian Löffler im Interview. Er ist seit dem ersten Tag dabei – als Bürokoordinator, im Bereich Energietechnik und als Teil der Geschäftsleitung.
Über MO Ingenieure
MO Ingenieure verbindet umfassende TGA-Planung aus einer Hand mit der Erfahrung etablierter Experten und der Dynamik eines jungen Teams. Das Büro deckt dabei sämtliche Fachbereiche der technischen Gebäudeausrüstung ab – von der HKLS-Technik über Elektrotechnik, MSRL-Technik und Brandschutztechnik bis hin zu Sonderanlagen. Das Leistungsspektrum reicht von Beratung und Machbarkeitsstudien über Planung, Ausschreibung & Vergabemanagement und Fachbauaufsicht bis zu Technischem Facility Management, 3D-Laserscanning und THS-Simulation – mit einem klaren Schwerpunkt auf Projekten im Bestand sowie in Industrie, Gewerbe und Hotellerie. „Die Breite unseres Leistungsbildes ist einerseits von Anbeginn strategisch gewollt und dann auch sehr stark aus den Projektanforderungen gewachsen", so Löffler.
Das Team vereint über 40 Jahre gesammelte Expertise in 19 Ländern und mehr als 1.400 Projekten – und richtet das Angebot konsequent auf das aus, was Auftraggeber wollen: weniger Schnittstellen, bessere Planungsgrundlagen, mehr Kostensicherheit.

Gelebte Werte und modernste Methoden mit Wirkung
MO Ingenieure setzt konsequent auf modernste Methoden – nicht um modern zu wirken, sondern weil es bessere Ergebnisse liefert. BIM bedeutet hier: der richtige Informationsgehalt zur richtigen Projektphase, nicht 3D-Zeichnen. Julian Löffler erzählt: „Wir unterscheiden sehr stark zwischen BIM und 3D-Zeichnen, weil es oft synonym verwendet wird – aber nicht dasselbe ist."
3D-Laserscanning und Scan-to-BIM entstanden aus einem konkreten Bedarf: Bestandsdaten sind häufig unvollständig oder schlicht falsch. MO Ingenieure hat diese Kompetenz bewusst selbst aufgebaut, um die Planungsgrundlage in der eigenen Hand zu halten. Seit Anfang 2026 ist das Büro zudem nach dem deutschen Standard Planer am Bau TÜV-zertifiziert – ein QM-System, das Dokumentenlenkung, Projektabläufe und Qualitätssicherung verbindlich rahmt und kontinuierliche Verbesserung zur überprüfbaren Praxis macht.
Was MO Ingenieure nach außen vertritt, gilt intern genauso: elektrischer Fuhrpark, Dienstreisen per Zug, klare Prozesse, wenig doppelte Arbeit. Nachhaltigkeit betrifft dabei auch die Mitarbeiterbelastung. „Wenn wir energieeffiziente und nachhaltige Gebäudetechnik planen, dann muss auch unsere Arbeitsweise dazu passen.", so Löffler.

Wie wirtschaftliche Transparenz zur echten Steuerungsgröße wird
Seit der Gründung ist MO Ingenieure auf 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Aktuell laufen 23 Projekte gleichzeitig – darunter das Projekt IKEA Dornbirn, bei dem MO Ingenieure die komplette TGA-Planung aus einer Hand verantwortet. Der nächste Schritt ist nicht weiteres Wachstum, sondern Konsolidierung. Und genau hier liegt für viele Büros ein blinder Fleck. Julian Löffler berichtet: „Wirtschaftliche Transparenz ist absolut zentral für ein nachhaltiges Bestehen als Ingenieurbüro. Fachlich weiß man oft sehr genau, wo ein Projekt steht – aber die wirtschaftliche Beurteilung ist ohne ein System dahinter schwieriger."
MO Ingenieure setzt auf die PeP-7-Kennzahlen als Branchenstandard, ergänzt durch Stundensatzkalkulation, Projektdeckungsbeiträge und den Vergleich zwischen Projektfortschritt und Honorarverbrauch. Besonderes Augenmerk gilt nicht beauftragten Zusatzleistungen: Wer diese nicht sauber abgrenzt, zahlt am Ende selbst drauf. Alle Kennzahlen werden zweiwöchentlich geprüft. Die Grundlage dafür ist die tägliche Stundenerfassung nach Leistungsphasen und Arbeitspaketen – sie ermöglicht Soll-/Ist-Vergleiche, Kapazitätsplanung und hilft zu erkennen, ob ein Problem externer oder interner Natur ist. Für Julian Löffler steht fest: „Es steht und fällt mit der präzisen Zeiterfassung. Ganz wichtig ist es, die Zahlen nicht erst am Projektende sichtbar werden zu lassen – weil ansonsten steht man vor vollendeten Tatsachen."
Wir haben recht schnell gemerkt, dass genau jene Punkte, die wir bei untermStrich sehr geschätzt haben, bei der Alternative nicht in derselben Qualität vorhanden waren.

Dipl. Ing. Julian Löffler
Bürokoordinator & Mitglied der Geschäftsleitung
Ausprobiert, verglichen und zurückgekehrt
Viele bei MO Ingenieure, darunter Löffler selbst, kannten untermStrich aus einem früheren Büro. Bei der Neugründung entschied man sich dennoch, das System zu challengen – die Datenmenge war noch überschaubar, das Migrationsrisiko gering. In der Praxis zeigte sich schnell: weniger intuitive Oberfläche, umständlichere Auswertungen, eingeschränkte Vorlagengestaltung, schwächerer Support.
Löffler begleitete den Wiedereinstieg persönlich – ohne Datenverluste, über CSV-Schnittstellen, binnen drei Wochen wieder vollumfänglich arbeitsfähig. Ein unerwarteter Nebeneffekt: Das Team hat durch die intensivere Auseinandersetzung nach der Rückkehr mehr Funktionalität ausgeschöpft als zuvor. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Kombination aus Zeiterfassung, Projektcontrolling, Budgetübersicht und Abrechnung in einem durchgängigen System – ergänzt durch einen Support, der Fragen noch am selben Tag beantwortet. „Das war bei der Alternative nicht der Fall.", berichtet er.

Was untermStrich im Tagesgeschäft von MO Ingenieure konkret verändert hat
Auf die Frage, was er einem Kollegen aus der TGA-Branche sagen würde, was untermStrich konkret verändert hat, antwortet Löffler ohne Umschweife: „Mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Projektsteuerung – in einer benutzerfreundlichen und praxistauglichen Softwareumgebung."
Für ihn persönlich sticht dabei die Resultate-Auswertung besonders heraus. Sie ermöglicht eine schnelle, unkomplizierte Analyse aller Projekte auf Basis individueller Parameter – ohne Umwege, ohne Datenverlust, ohne manuellen Aufwand. Sein Lieblingsfeature sind dabei die dynamischen Projektgruppen: Über Attribute lassen sich Projektpools auf Mitarbeiterbasis erstellen, die sich automatisch aktuell halten und in den Resultaten gezielt auswerten lassen.
Diese Transparenz in Echtzeit ist es, die den Unterschied macht. Nicht als Feature, sondern als Grundlage für Entscheidungen, die sonst auf Schätzung beruhen würden.
Wie organisiert man ein wachsendes Ingenieurbüro so, dass Qualität, Effizienz und wirtschaftliche Transparenz Hand in Hand gehen?
Die Antwort ist kein kompliziertes System. Es ist ein klares.



