Das war die MESSE@home – Januar 2021

Das war die Messe@home-Januar 2021

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Wie das mit dem ersten Mal oft so ist – zu viel haben sich Peter Remitz und Guido R. Strohecker von der Erstauflage ihrer MESSE@home gar nicht erwartet. „Natürlich waren wir und unser gesamtes Team maximal motiviert, ein super Online-Angebot für unsere Kunden und Interessierte aus der Baubranche auf die Beine zu stellen. Aber im ersten Jahr handelt es sich doch meist um einen Testlauf. Man will sehen, wie das Angebot angenommen wird“, erklärt Remitz. Doch dann kam alles anders. Und zwar im positiven Sinn.

Alle Vorträge und Einzeltermine waren bis auf den letzten Platz gefüllt. „Wie schaffe ich es als Architekt oder Ingenieur, noch erfolgreicher zu werden?“ dabei das dominierende Thema. Besonders umjubelt war die große Podiumsdiskussion „PLAN A – Der Talk“ mit prominenter Besetzung wie Dirk Lange (kadawittfeldarchitektur), Mark Jenewein (LOVE architecture+urbanism), Carlo Chiavistrelli (Hanel Ingenieurbüro), Horst Keller (DERPLUSARCHITEKT) sowie Moderatorin Julia Bauer.

Was ursprünglich als Coronabedingter Ersatz für die Teilnahme an der BAU2021 gedacht war, hat sich jetzt also zum wahren Quotenhit entwickelt. Was nun? „Wir haben ganz klar gesehen, wie gerne unsere Kunden ein solches Weiterbildungs- und Networking-Angebot annehmen. Darauf reagieren wir nun. Wir haben beschlossen, dauerhaft ein MESSE@home-Format zu installieren, bei dem regelmäßig online Fachvorträge, Netzwerkveranstaltungen und Diskussionsrunden angeboten werden. Und das Ganze kostenfrei“, so Strohecker.

Wie die allgemeine Messezukunft aus der Sicht des Software-Unternehmens nach der Pandemie aussehen wird? „Ich denke, jeder wird sich in Zukunft gut überlegen, welche Real-Life-Messen überhaupt noch Sinn machen. Man sieht einfach, dass man auch digital ganz nah am Kunden sein kann und ihn eventuell sogar noch schneller und unkomplizierter mit Informationen oder Serviceleistungen versorgen kann“, so Remitz. Persönliche Betreuung sei auch bei untermStrich die oberste Priorität. „Aber im Grunde verhält sich das so, wie auch unsere Management-Software aufgebaut ist. Egal wo ich auf der Welt bin, ich habe die wichtigsten Informationen immer in meinem Tablet, Laptop oder Handy. Egal, ob das die lückenlose Bürostruktur ist oder eben eine ganze Fachmesse, in die ich mich interaktiv einklinke“, betont Strohecker.

Podiumsdiskussion 

Sie sind die Rockstars des Bauwesens, die mit ihren Visionen unsere ganze Welt nicht nur neu denken, sondern sie auch in der Realität umbauen. Was macht gerade diese ArchitektInnen + IngenieurInnen erfolgreicher als andere? Eines gleich vorweg. Gute Ideen und Kreativität sind die ausschlaggebende Basis, reichen allein aber nicht, um auch die wirtschaftlichen Aspekte eines Planungsbüros völlig im Griff zu haben. Wie es geht? Das wird bei der großen Podiumsdiskussion der digitalen untermStrich MESSE 2021 @home verraten.

Beim virtuellen Talk am 14. Jänner waren mit dabei:
Mark Jenewein (LOVE architecture + urbanism)
Carlo Chiavistrelli (Hanel Ingenieurbüro)
Sylvia Kellmer (kellmer consulting)
Horst Keller (DERPLUSARCHITEKT)
Dirk Lange – (kadawittfeldarchitektur)

Dauer: 90 Minuten
Moderation: Julia Bauer.

 

EFFIZIENZ ist das neue MEHR

Schneller… höher … weiter … geht noch „mehr“? Der Architekt koordiniert in der Projektabwicklung einen zunehmend komplexer werdenden Prozess. Smarte Gebäude mit umfangreichen Gebäudefunktionen, neue Baustoffe, sich verändernde Ausführungsvorgaben und Vorschriften sowie eine stetig steigende Anzahl an Projektbeteiligten führen zu einer ebenfalls konstanten Erhöhung der Komplexität. 

In der Vergangenheit wurde auf diese Komplexität durch die Integration zusätzlicher Lösungen reagiert und damit das Problem unbewusst nochmals erhöht. Um diese Entwicklung nachhaltig zu stoppen, müssen Architekten die vorhandenen Bugs der Branche kennen und geeignete, nicht zusätzliche Lösungen entwickeln bzw. nutzen. Zur Verringerung der Komplexität dürfen daher keine ergänzenden Maßnahmen, Leistungen oder Beteiligte zum Einsatz kommen. Vielmehr können in einem ersten Schritt durch Standards und Methoden für z. B. den effizienten und verbindlichen Umgang mit Informationen und Entscheidungen genutzt werden. Die in der Aufgabendefinition zum Projekt oft bestehenden Defizite, können so als Potentiale genutzt und freiwerdende Ressourcen zur Steigerung der eigentlichen Projektqualität Einsatz finden. 

Neben einem besseren Projektergebnis, gelingt so die nachhaltige Erhöhung der Verbindlichkeit im Projekt und entstehen zufriedene Bauherren und Projektbeteiligte. Die neue Effizienz … auch für Ihr Projekt?

Dauer: ca. 35 Minuten
Vortrag: Horst W. Keller,